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Donnerstag, 18. August 2011

Pocket Money & Ignorant Policeman

My Hennessy in Krabi.
I have just hitchhiked a tourist bus. Since it's bound for Phuket they dropped me on the junction for Krabi.

It's darkening already as I stroll about the market and ask a pick-up owner to take me. He is shy and apparently not going really far. Others board the back of the pick-up. People run around the market to help me. Finally a woman approaches me and wants to give me money. First I decline but after the third 'no' it's better to accept. It happened so many times now, that people want to give me money for a bus. The people around stop a public bus and tell the driver to give me a lift. Well I'm fine with that because I can relax a bit.

In Krabi I get a lift with a local police officer in his private car. He doesn't care at all about traffic rules speeding passed red traffic lights and through low speed-zones. What ever … finally I have reached Krabi. It's full of tourists. I ask some about the nearby beach Ao Menang. A Dutch couple gives me some useful information but in the end I enjoy hanging out with four young Germans in the local street market.

As it starts raining I'm stuck in town. I use the free wifi in a bar to write some posts. At around 1 o'clock I set up my hammock in a small park by the seaside to catch up with sleep.

Ao Menang Sunrise



Nach einer durchwachsenen Nacht mit viel Hundegebell konnte ich dann doch noch vier Stunden durchschlafen. Ich habe meinen Wecker extra auf 5:30 Uhr gestellt. Es lohnt sich: Vor mir erlebe ich einen wunderschönen Sonnenaufgang. Noch bin ich der einzige auf dem Strand. Als es heller wird, packt mich nochmal kurz die Nervosität: Der Schutz der Nacht ist jetzt weg.  Hoffentlich kommt kein missgelaunter Soldat und verscheucht mich. Aber im Gegenteil: Die ersten sind nette Jogger. Wir grüßen uns.
Als es bereits ganz hell ist gehe ich duschen - also in den Golf von Thailand.
Nach einer Weile tauchen auch noch ein paar einheimische Kinder auf, die ihr Englisch ausprobieren. Ich verabschiede mich.



Dann beginnt die Trampzeit - so früh wie nie zuvor. Abermals fahren wir über die Runway des Militärflugplatzes. Tong lässt mich in Prachuap am Nord-Sud-Highway raus. Perfekt! Naja - ich stehe eine halbe Stunde! So lange wie noch nie! Dann spricht mich ein Thai hinter mir in gebrochenem, aber verständlichem Englisch an. Mit Bar und seinem Bruder fahre ich in deren LKW bis nach Chumpon mit. Ein gutes Stück auf dem Weg nach Krabi!

Lift with Military Police. Wow.



Lu Pot (name changed) is apparently the highest rank officer of the group of military police personnel. They notice me wandering about the beach. Lu offers his help. As he inspires confidence I tell him my needs. He's willing to help. After a short blah with his colleges he asks me to jump in the police car.

It's a short two km hop to a camp site. The old guy at the reception asks for 50 Thai baths. I tell my story. Lu repeats:
"No money? You like Backpacker correct?!" 
– "Extreme backpacker!"
We see a smile on the the reception guy and he shows me two trees for my Hennessy. Lu leaves me and I can merely manage to take a decent shot of the car. Usually policemen are not allowed to be photographed and I sense that I'm actually not allowed to take any photos on military territory. It's called Area Wing 5. I enjoy a very special sunset with a maximum horizon-to-horizon rainbow.

My first police car lift (police car on the road, left).
Good morning Thailand. Sunrise wakes me up in my Hennessy.
As I set up my hammock Lu comes back: "Hey Krag. You remember me? I come back because I have to see. Eeeeh. Do you have passport? You know better for me. Better for you. Better for Area Wing 5." He takes a shot with his mobile and we exchange mail addresses. From our conversation I think that if I was hungry, he'd take me to a restaurant. The people are so friendly!

I fall asleep. What a gorgeous place to fall asleep. Thank you Thailand!

Sonntag, 31. Juli 2011

Tabriz mit Kartoffelei

Having breakfast followed by Iranian dating lessons in El Goli Park.
Im letzten Moment hat unser CouchSurfer Nariman in Tabriz erfahren, dass wir nicht bei ihm bleiben können. Das ist schade, denn mit Nariman haben wir viel Spaß. Er spricht fließend Deutsch, lebt einen sehr modernen Lebensstil und möchte unbedingt reisen. Wir hoffen sehr, dass ihm dieser Traum bald in Erfüllung geht. Iranische Männer bekommen ihren Reisepass erst wenn sie ihren Militärdienst abgeleistet haben.

Nach einem Spaziergang in der nächtlichen Innenstadt und leckerer, typisch iranischer, Pizza ;-) suchen wir im landesweit bekannten Park 'El Goli' ein ruhiges Plätzchen für uns. Leider ist die vorherrschende Vegetation sehr karg, also machen wir unsere Hängematten in einer Hütte fest. Die Nacht ist angenehm. Wieder merken wir, wie unabhängig wir mit den Hennessys sind.
Am nächsten Morgen holt uns Nariman ab. Er mochte uns zeigen, wie sich junge iranische Männer und Frauen treffen und verlieben: Hier im Park.
"Zum Kennenlernen gehen wir in die Straße, in Park, in Supermarkt." (Nariman über Dating auf Iranisch)
Wir kaufen Brot und Aufstrich und setzten ins auf eine Bank. Tatsächlich sind hier sehr viele junge Leute. Jungsgruppen schlendern umher und werfen verlegene Seitenblicke auf die Frauen, die hier ausnahmsweise nur die Hälfte des Kopfes bedecken.
"Ich mag dicke Frauen! Wie finden sie Frau da vorne?" (Name der Redaktion bekannt)


Um 10 Uhr brechen wir auf. Wir haben heute einen größenwahnsinnig en 650 km-Trip nach Teheran geplant. Wir verabschieden Nariman auf der Autobahn. Schnell ist ein LKW gefunden.

Sarbi ist unheimlich freundlich. Wir reden viel, soweit das möglich ist, über alle möglichen Sachen. Er zeigt uns sein Fotoalbum: Viele Fotos mit schicken Autos und neuen Mercedes-Lastern aber auch ein paar Fotos von einem weit zurückliegenden Amerika-Urlaub.

Sarbi lädt uns zu einem sehr gewöhnungsbedürftigen Essen ein: aus einem dampfenden Kessel fischt er Kartoffeln heraus und reicht sie uns zu unserem iranischen Knäckebrot (das vergleicht nur annähernd, wie trocken es ist) und hartgekochten Eiern. Nichts für mich! Im Laden stehen gibt es auch Getränke: Sie werden in einer Badewanne gekühlt.

Zurück im Laster fahren wir bis zur nächsten großen Stadt mit. Sarbi gibt und Tonnen an Verpflegung mit. Wir sehn ihm an, wie glücklich er ist. Wir sind's auch.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Fast erfroren

Unsere erste Nacht auf freiem Feld ist überraschend hart. Unsere
Hängematten sind schnell aufgebaut, der Reis im Topf ist fast gar,
doch die Temperatur sinkt rapide ab, nachdem die Sonne untergegangen
ist.



Wir zittern in unseren Zelten, bis es nicht mehr geht: Um ca. 3 Uhr
morgens durchwühlen wir die Rucksäcke und streifen alles Wärmende
über.

Morgens sind wir unterkühlt, müde und hungrig. Erst die aufgehende
Sonne und ein frisches Brot mit Schokoladencreme gibt uns wieder
Hoffnung. Dazu einen Joghurt und wir beschließen weiterzufahren.



2 Lifts später erreichen wir unser vorläufiges Ziel: Bei Usciar
beginnt die touristische Region Cappadocias. Das beschauliche Dörfchen
hat einiges zu bieten. Riesige Steinblöcke, die ehemals von
Einheimischen bewohnt wurden, schaffen eine mondähnliche Landschaft,
durchzogen von grünen Tälern.

"Guck ma unsere Schuhe an! Wir sehen aus, wie aus nem Inzest-Dorf in der Eifel." (wir haben die gleıchen Deichmann-Schuhe ;-))

Direkt an einem Abgrund hängen wir unsere Hammocks auf und holen unseren Schlaf nach.
Erst durch einen Anruf Furkans wird klar, dass wir Craigs Geburtstag
vergessen hatten! Glückwunsch nachträglich!

Nach einem leckeren Pide und zwei Colas beschließen wir eines der
Täler zu durchwandern, es verbindet Ucicar mit Göreme, einem laut
Reiseführer wunderschönen Dorf.

Zwar gibt es einen Pfad durchs Tal, doch an einer Senke endet der Weg
abrupt. Wir verstehen nichts mehr, auch eine Französin kann uns nicht
helfen und dreht um.

Glücklicherweise wurden wir von einem Einheimischen beobachtet, der
uns den versteckten Pfad zeigen kann, der uns nach Göreme führt.
Das Dorf ist touristischer als wir dachten, überall Hotels,
Restaurants und Autovermieter.

An einem Brunnen waschen wir uns und setzen uns als Belohnung für die
Wanderung in ein Café und geniessen gefüllte Fladenbrote.

Einen Platz für unsere Hängemattenzelte finden wir an einem
ausgetrockneten Kanal, direkt gegenüber eines Motels. Die anwesenden
Kinder bestechen wir mit Süßigkeiten, um uns in Ruhe auf eine weitere
kalte Nacht vorzubereiten.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Our Hennessys - Social Sponsoring

Finally the requests that we sent out to numerous outdoor companies for a social sponsoring arrangement bear fruit: The small private company Hennessy Hammocks do what their name says: Great hammocks!

As we planned our trip and after having pondered with friends about the accommodation gear we finally opted for the hammock solution in favor of traditional tents. Reasons are first and foremost weight and versatility. Other nice aspects are the small and flexible packing, the small footprint and thus minimized surface that we have to clean or dry after a night.

We just received the shipment and we tried our hands on it in the nearby park in Cologne.



The hammocks are simply perfect for our tour: Weighing a mere 700 g for the single Hyperlite and 1600 g for the Safari Deluxe which actually can sleep the two of us. We ordered the Hyperlite in the asym zip configuration (zip on one side) that hopefully allows for a more controllable exit. We decided to take the Safari Deluxe in the traditional velcro classic configuration (halfway velcro closure in the bottom) to make way for independent exit in the center. In an asym configuration sleeping two, one might face difficulties to exit through the side. We'll post more videos once we're in a more exotic environment and got used to the setup ;-)

We are really looking forward to use our Hennessys - the best tent in the world and possibly a really cool hitch-hikers companion or as they say:
"It's a hammock. It's a tent. It's a chair. It's a Super Shelter!"
8000+ kilometers of Thanks to Hennessy Hammocks!